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  • Ein Installationskunstwerk aus Solarmodulen mit Himmelsbildern, die auf einem Metallrahmen montiert sind.

Dartmoor: Eine radikale Landschaft

9. Oktober 2024 – 23. Februar 2025

Beschreibung

Dartmoor: Eine radikale Landschaft vereint fotografische Kunstwerke von den späten 1960er Jahren bis heute, inspiriert von dieser einzigartigen und eindrucksvollen Landschaft. Mit seinen offenen Flächen, uralten Wäldern und vielschichtigen Spuren menschlicher Aktivität zieht Dartmoor seit jeher Künstler an, die die Landschaft oft als malerische ländliche Idylle darstellen.

Im späten 20. Jahrhundert begannen Künstler, radikal neue Ansätze zu erforschen und nutzten Dartmoor als Experimentierfeld: als Ort des Schaffens und als Quelle der Kreativität. Dartmoor ist heute Heimat einer florierenden Künstlerszene, deren Werke international anerkannt sind. Dank seiner Lage ist das RAMM im Laufe der Zeit zum Hüter einer Reihe von Objekten geworden, die in Dartmoor gefunden, hergestellt und inspiriert wurden.

Dartmoor existiert in der kulturellen Vorstellung als Ort der Freiheit und Wildnis, ist aber auch eine umstrittene Landschaft und ein Mikrokosmos der drängenden Probleme, mit denen Großbritannien heute konfrontiert ist. Künstlerinnen und Künstler setzten sich in Zusammenarbeit mit Klimaforscherinnen und Klimaforschern, Demonstrantinnen und Demonstranten sowie anderen Expertinnen und Experten mit der Sorge um die damit verbundene ökologische Krise und den Klimawandel sowie mit der Frage auseinander, wer Zugang zum Land hat.

Die Ausstellung präsentierte erstmals Auftragsarbeiten von Alex Hartley und Ashish Ghadiali, deren Recherchen in den Sammlungen historischer Fotografien und archäologischer Artefakte des Museums zu künstlerischen Auseinandersetzungen mit der tiefen Zeit und Ökologie Dartmoors führten. Außerdem wurden Werke von Fern Leigh Albert, Jo Bradford, Chris Chapman, John Curno, Robert Darch, Siân Davey, Susan Derges, Robin Friend, Nancy Holt, Laura Hopes und Katharine Earnshaw, Richard Long, Garry Fabian Miller, James Ravilious, Tanoa Sasraku, David Spero, Nicholas JR White und Marie Yates gezeigt. Diese Seite bietet einen Überblick über die Arbeiten von neun der in der Ausstellung vertretenen Künstler.

Dartmoor: Eine radikale Landschaft

Niederschrift

Lara Goodband:

Dartmoor: A Radical Landscape beginnt 1969. Nancy Holt und Robert Smithson kamen nach Dartmoor. Künstler aus aller Welt schufen Werke, inspiriert von diesem Ort. Ich dachte darüber nach, was für ein wichtiger und besonderer Ort dieser Ort für Künstler war, die seitdem hier arbeiten, insbesondere in der Fotografie, und heute hier leben.

Tom Usher:

Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit dem RAMM bei dieser Ausstellung. Dartmoor bietet eine lebendige zeitgenössische Kultur. Wir möchten uns mit unseren Partnern für die Bewältigung des Klimanotstands und den Erhalt Dartmoors als Wildnis für alle einsetzen, denn es gibt dort so viel zu entdecken, und das ist sowohl jetzt als auch für die Zukunft Dartmoors von großer Bedeutung.

Lara Goodband:

Wir laden Künstler ein, sich von den Sammlungen inspirieren zu lassen. Alex Hartley und Ashish Ghadiali haben wir eingeladen, sich zu neuen Werken inspirieren zu lassen. Wir möchten in der Ausstellung viele Elemente von Dartmoor hervorheben. Ein Ort fernab der Stadt, ein Ort der Inspiration, ein Ort der Erholung, ein Ort, an dem man über eine philosophische Lebenseinstellung nachdenken kann. Die Besucher werden Dartmoor aus einer ganz neuen Perspektive erleben. Sie werden einige Ihrer Lieblingskünstler inmitten zeitgenössischer Kunstwerke sehen, die sich intensiv mit dem Klimanotstand und einigen wichtigen Themen unserer Zeit auseinandersetzen.

Tom Usher:

Der Dartmoor-Nationalpark wirkt auf den ersten Blick völlig leer, doch tatsächlich ist er sehr belebt, und es gibt viele konkurrierende Interessen und Ansichten über die Nutzung des Parks. Ausstellungen wie die im RAMM sind sehr wichtig, um die Vielfalt der Ansichten der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Wenn wir die Menschen nicht kontinuierlich über dieses Thema aufklären, besteht die Gefahr, dass ihre Ansichten nicht gehört werden und Dartmoor nicht allen gerecht werden kann.

Bildnachweis

Royal Albert Memorial Museum & Kunstgalerie, Exeter

HÖHEPUNKTE

  • Ein Installationskunstwerk aus Solarmodulen mit Himmelsbildern, die auf einem Metallrahmen montiert sind.
  • Ein Mann steht am Rand eines Wasserfalls, in ein Handtuch gehüllt.
  • Fotogramm der Oberfläche von Flusswasser, das Welleneffekte erzeugt.
  • Großes gelbes Bild mit einem weißen Kreis in der Mitte.
  • Eine felsige Landschaft mit großen Felsvorsprüngen. In der Ferne steht zwischen den Sträuchern ein einzelnes grünes Zelt.
  • Eine Gruppe von Menschen stand im Kreis vor einer großen Felsformation.
  • Im Wasser mit Sträuchern und Gras versunkene Patronenhülsen.
  • Ein Beobachtungsposten auf einem grasbewachsenen Hügel.
  • Schwarzweißfoto eines Mannes mit einer Kamera, umgeben von Bäumen und Laub. Sein Gesicht ist durch ein Tuch verdeckt.
  • Schwarzweißfoto einer Gruppe von Wanderern, die im Kreis auf einem Hügel stehen. Eine andere Gestalt steht abseits der Gruppe und blickt in ihre Richtung.
  • Schwarzweißfoto eines durchnässten Wanderers, der mit ausgestreckten Armen auf einer Heide steht.
  • Ein mehrteiliges Kunstwerk, das an einer Galeriewand montiert ist. Das Kunstwerk zeigt Fotografien von Wäldern.

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